TRADUKI, europäisches Netzwerk für Literatur und Bücher, lädt herzlich ein zu einem magischen Abend im Literarischen Colloquium Berlin mit Autor·innen aus Rumänien, Serbien/Österreich, Bulgarien und Kroatien: Gabriela Adameșteanu, Marko Dinić, Georgi Gospodinov und Slobodan Šnajder.

Im Anschluss an die Lesungen und Gespräche mit den vier Autor·innen werden Balkan-Grill-Köstlichkeiten mit serbischen Weinen angeboten und das Duo Barimatango spielt auf: Atilla Aksoj und Jelena Milušić interpretieren die sephardisch-jüdischen Lieder des Balkans neu und erhalten so alte Melodien am Leben.

Wann? Am Freitag, 6. September 2019 um 19 Uhr
Wo? Literarisches Colloquium Berlin, Am Sandwerder 5, Wannsee

Fünfunddreißig Jahre dauerte es, bis „Verlorener Morgen“ (Die Andere Bibliothek, Ü: Eva Ruth Wemme) von Gabriela Adameșteanu endlich auf Deutsch herauskam. Diese literarische Liebeserklärung an Bukarest erzählt von historischen und politischen Ereignissen des 20. Jahrhunderts und den Schicksalsschlägen, die seine Bewohner ertragen mussten.
Von schmerzvollen Ereignissen und Erfahrungen erzählt auch Slobodan Šnajder in seinem Roman „Die Reparatur der Welt“ (Zsolnay, Ü: Mirjana Wittmann, Klaus Wittmann). Diese schleichen sich unter die Haut des Protagonisten Georg Kempf und machen sein Leben zum mühsamen Versteckspiel.
Von kurzweiligen und vergnüglichen Apokalypsen erzählt Georgi Gospodinov in „8 Minuten und 19 Sekunden“ (Literaturverlag DROSCHL, Ü: Alexander Sitzmann). Der Meister der Verschlingung von Kunst und Leben beschenkt seine Leser abermals mit Witz, Trost und Mitgefühl.
„Die guten Tage“ (Zsolnay) von Marko Dinić hingegen ist eine schmerzvolle und wütende Abrechnung des Protagonisten mit seinem Vater, für dessen Ideologie und Opportunismus während der Balkankriege er nur noch Verachtung empfindet.
Mit Gabriela Adameșteanu, Marko Dinić, Georgi Gospodinov und Slobodan Šnajder
Moderation: Thorsten DöngesJörg PlathIvana SajkoHana Stojić
Konzert: Barimatango

 

TRADUKI ist ein europäisches Netzwerk für Literatur und Bücher, an dem Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Deutschland, Kosovo, Kroatien, Liechtenstein, Mazedonien, Montenegro, Österreich, Rumänien, die Schweiz, Serbien und Slowenien beteiligt sind.

 

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